Die letzten Männer von Aleppo

Dänemark, Deutschland, Syrien 2017, 104 Min.
Regie:
Feras Fayyad

FSK: ohne Altersbeschränkung
Kinostart:
16.03.2017

Nirgends zeigt sich das alltägliche menschliche Drama in Syriens Bürgerkrieg brutaler als im Leben von Aleppos „Weißhelmen“. Khaled, Mahmoud und Subhi gehören zu denen, die nach Bombenangriffen oder Anschlägen als erste zur Unglücksstelle eilen, um Menschenleben zu retten, aber viel zu oft nur noch Tote bergen können.

Mit den Männern erleben wir über den Zeitraum von fast zwei Jahren das Leben in Aleppo, die Angst, den Tod und die tägliche Bedrohung in den Straßen der Stadt. Sie kämpfen ums Überleben und um ein Stück Menschlichkeit dort, wo der Krieg zur Norm geworden ist. Sie suchen nach Hoffnung, wo die meisten der Mut schon verlassen hat.

Mit einem strikten Cinema Verité-Ansatz weben der syrische Filmemacher Feras Fayyad und sein dänischer Ko-Rehisseur Steen Johannessen ein Patchwork aus eindrucksvollen Momenten, das sich wie eine klassische Tragödie entfaltet.

Ein unvergessliches Porträt über Helden wider Willen, eine Ode an Mut und Barmherzigkeit.

Die Freiwilligenorganisation WHITE HELMETS wurde 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert und mit dem alternativen Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

„Die letzten Männer von Aleppo” hatte Weltpremiere im Wettbewerb des renommierten Sundance Film Festivals in der Kategorie „World Cinema Documentary”, wo er als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.

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PRESSESTIMMEN

„Ein kleines weißes Licht im Tiefschwarz des Krieges.“

ARD ttt – titel, thesen, temperamente

„Ein beeindruckender Dokumentarfilm. Ein seltenes Dokument über diesen Bürgerkrieg.“

 MDR artour

„Extrem bewegendes Stück Kino.“

 Sächsische Zeitung

„Ein filmisches Denkmal für die White Helmets.“

 Kino-zeit.de

„Ein außergewöhnlicher Einblick in eine belagerte Stadt.“

 Indiekino

„Die letzten Männer von Aleppo von Feras Fayyad und Steen Johannessen führt der westlichen Welt nun in bedrückenden Aufnahmen vor Augen, was es bedeutet, sein Dasein in der nordsyrischen Metropole zu fristen, die einst durch prunkvolle Hoteloasen und geschichtsträchtige Kulturschätze glänzte, inzwischen aber zur Ruinenlandschaft zerfallen ist.“

 Moviebreak.de

„Die daraus entstandene syrisch-dänische Koproduktion (…) setzt ein notwendiges Zeichen, obwohl die Dokumentation es nicht auf Sensation und Schock anlegt, sondern die emotionalen Belastungen der Rettungskräfte und ihrer Familien einzufangen versucht.“

 Kino.de

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